1986 - Der Musikverein Steinenbronn wird ein "e.V."
1986
Fasnetsbälle am Samstag 8. Februar und Rosenmontag.10. Februar in der Turnhalle. Neben der kostümierten MV-Kapelle sorgten die „Stauseefischer" Hans-Dieter Christophers, Dieter Döppenschmitt, Martin Geißler und Klaus Hertfelder, die das Leben rund um den See besangen, und die „Handwerkerkapelle" für gelungene Einlagen.
Bei der Jahreshauptversammlung am 8. März im Löwen waren 40 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Zum Gedenken an die im Vorjahr verstorbenen Mitglieder Erwin Eisenmann, Willy Höfgen, Erwin Klauss sowie des Ehrenmitglieds Willi Rainer aus Achenkirch spielte die Kapelle das Stück vom guten Kameraden.
Die Neufassung der Vereinssatzung wurde einstimmig gebilligt. Auch die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags ab 1.1.1987 von DM 28.- auf DM 36.- wurde mehrheitlich genehmigt.
Das Frühjahrskonzert fand am 12. April in der Turnhalle statt. Vor vollbesetztem Haus spielte zum Auftakt die Jugendkapelle vier neu einstudierte Stücke. Der anschließende Auftritt der aktiven Kapelle wurde ebenfalls mit viel Beifall bedacht, besonders die Stücke „Visit to George Gershwin" und „Glenn Miller Potpourri". Beide Kapellen spielten unter der Leitung von Wolfgang Wuttke. Viel gelacht wurde beim darauffolgenden schwäbischen Schwank „Das Jubiläum", geschrieben von Marlies Waidelich und inszeniert von Monika Künast. Zum abschließenden Tanz spielten die „Steinenbronner Stauseebuaba".
Im Mai nahm die Jugendkapelle unter der Leitung von Wolfgang Wuttke am Kritikspiel der Jugendmusiktage in Magstadt teil und erreichte mit dem Wertungsstück „Musique à la Carte" die Bewertung „sehr gut - gut". Ein Beweis des guten musikalischen Leistungsstands.
Beim Dorffest an Pfingsten spielte der MV gleich an drei Tagen: Freitag 16. Mai die Jugendkapelle, am Samstag 17. Mai die Jugend- und aktive Kapelle und am Sonntag 18. Mai die aktive Kapelle zum Frühschoppen und zum Abschluss des Abends.
Am 4. Juli fuhr die Jugendkapelle für vier Tage nach Seelisberg in der Schweiz. Neben einem musikalischen Lehrgang mit Dirigent Wolfgang Wuttke war der Höhepunkt der Reise sicherlich das gemeinsame Freundschaftsplatzkonzert mit der Musikgesellschaft Seelisberg.
Die Musikvereins Hocketse fand in diesem Jahr am 30. und 31. August statt. Am Samstag spielten die Jugendkapelle Steinenbronn und die Stadtkapelle Waldenbuch, am Sonntag die Jugendkapelle und die Kapellen aus Deckenpfronn, Dillweißenstein und Kuppingen.
Am 21. September führte der Ausflug des Musikvereins in die Pfalz. Die Route führte über die Deutsche Weinstraße und Annweiler zur Weinprobe nach Edenkoben und zum abschließenden Abendessen nach Flein.
Am 7. Oktober 1986 wurde der Musikverein Steinenbronn beim Amtsgericht Böblingen in das Vereinsregister unter der Nummer 890 eingetragen und darf sich seither nennen:
„Musikverein Steinenbronn e.V."
Zu einem bunten Programm unter dem Motto „Mit Musik geht alles besser..." lud die Jugendkapelle am 19. Oktober unsere Senioren in die Turnhalle ein.
Die Feierstunde zum Totensonntag am 23. November wurde von der aktiven Kapelle mitgestaltet.
Das Winterkonzert am 7. Dezember in der bis zum letzten Platz gefüllten Turnhalle war wieder sehr gelungen. Die Jugendkapelle unter Wolfgang Wuttke eröffnete das Konzert und erhielt insbesondere für die Melodienfolge aus Werken von Wolfgang Amadeus Mozart sehr herzlichen Applaus. Anschließend zeigte die Jugendgruppe unter der Leitung von Herbert Köcheler, wie sie nach nur einjährigem Unterricht vor Publikum sehr sauber musizieren können. Im Hauptteil bewies die aktive Kapelle wiederum ihren hohen Leistungsstand mit Werken wie „Pique Dame", Melodien aus der Operette „Maske in Blau" und dem „Spanischen Zigeunertanz".
Am Heiligen Abend spielte die Jugendkapelle und die Jugendgruppe sowie die aktive Kapelle wieder Weihnachtslieder in den Straßen des Ortes.